Plakat kleinJugenddämmerung

Nachdem Matthias Ningel mit seinem ersten Programm Omegamännchen über sieben (nämlich acht!) Kleinkunstpreise erntete und deutschlandweit konzertierte, scheint er seine künstlerische Reifeprüfung erfolgreich bestanden zu haben. Heißt das, er ist jetzt endlich erwachsen? Ist da ein Küken flügge geworden? Wohl kaum! Als junger Milder seiner Generation vermeidet er es weiterhin sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Mit Gesang, Klavierspiel und Wortbeiträgen widmet sich Matthias Ningel in seinem zweiten Programm Jugenddämmerung den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Humorvoll und nachdenklich seziert er spielerisch sich selbst, sowie die ominöse Generation Y, analysiert deren Eigenschaften, Ängste, Spleens und Sehnsüchte. Da entlarvt er eine Perspektivlosigkeit aufgrund zu vieler Möglichkeiten, entdeckt die Hintergründe multipler Medienabhängigkeit und vermutet eine tiefe Sehnsucht nach dem Klinkerhaus auf dem Land. Er schildert die Vorteile und Probleme von Fernbeziehungen und diagnostiziert den Artgenossen eine aus dem Gleichgewicht geratene Work-Life-Balance.

Der süße Vogel Jugend beabsichtigt das Nest zu verlassen. Wird ihm dieser Flugversuch auch gelingen? Ist er überhaupt windelfrei? Unter beherzten Flügelschlägen entstehen hinreißende Abgesänge auf die Zeit im Hotel Sorglos. Ein Musikkabarettprogramm für alle Generationen.

 

Auszeichnungen:

Deutscher Meister Kabarettbundesliga 2016 (Erster Platz)
Leedermokker Wettbewerb Mainz 2015 (Erster Platz)
Goldener Rottweiler 2014 (Publikumspreis)
Emmendinger Kleinkunstpreis 2014 (Jurypreis + Publikumspreis)
Troubadour 2014 (Jurypreis + Publikumspreis)
Nightwash Talent Award 2014 (Zweiter Platz)
Melsunger Kabarettwettbewerb 2014 (Nachwuchspreis)
Kabarett Kaktus 2014 (Erster Platz)
Online-Voting-Gewinner beim Jugend kulturell Förderpreis 2014 "Kabarett & Co"

 

Mehr Informationen finden sich unter: www.matthiasningel.de

Keine Informationen unter: #comingofagekabarett, #qualitytime*

 

* Nicht jedem Hype muss man gerecht werden. Hashtags existieren in diesem Programm lediglich als musikalische Versetzungszeichen, denn (und das ist die gute Nachricht!) der Künstler ist am Klavier auch mit den schwarzen Tasten vertraut.

 

Fotos: Jana Kay